Der letzte Spieltag der Hallensaison bot für das Mix‑Team der Faustballabteilung der TSF Ditzingen alles, was einen packenden Sporttag ausmacht. Nachdem die Mannschaft beide Spiele gegen den TV Stammheim 4 gewonnen hatte, fehlten nur noch zwei Punkte, um in der Tabelle auf den zweiten Platz vorzurücken.

Den ersten dieser Punkte sicherten sich die Ditzinger im ersten Spiel gegen den TV Veringendorf 2, sodass das Ziel in greifbare Nähe rückte. Umso dramatischer entwickelte sich das zweite Duell mit Veringendorf. Der erste Satz begann vielversprechend, denn Ditzingen führte bereits mit 8:4 und schien den Satz sicher nach Hause zu bringen. Doch Veringendorf kämpfte sich eindrucksvoll zurück, während bei den Ditzingern plötzlich nichts mehr gelingen wollte, und so ging der Satz letztlich mit 10:12 verloren. Der zweite Satz bot erneut Spannung pur: Diesmal erwischte Veringendorf den besseren Start und lag zwischenzeitlich mit drei Bällen vorne. Das Mix‑Team der TSF zeigte jedoch Moral, kämpfte sich Punkt für Punkt heran und machte den Satz bis zuletzt offen, musste sich aber erneut knapp mit 10:12 geschlagen geben. Durch diese Niederlage zog Veringendorf in der Tabelle an Ditzingen vorbei und übernahm den zweiten Platz. Für die TSF Ditzingen wurde es nun ein echter Tabellenkrimi, denn sie standen am Ende punktgleich mit dem TV Böblingen und dem TV Vaihingen/Enz 5. Das Ballverhältnis entschied schließlich über die endgültige Platzierung – und hier konnten sich die Ditzinger dank ihrer insgesamt starken Saisonleistung durchsetzen. Damit erreichte das Mix‑Team einen sehr guten dritten Platz in der diesjährigen Hallensaison, der nach den hochdramatischen Begegnungen und dem unermüdlichen Einsatz absolut verdient war.
Die Faustballabteilung dankt allen Helferinnen und Helfern, die bei der Ausrichtung des Spieltags unterstützt haben. Ebenso war die Freude über die Unterstützung der Fans sehr groß.
Die Faustballabteilung freut sich auf die kommende Feldsaison und hofft auf einen ebenso erfolgreich Abschluß.
Es spielten (v.l.n.r.) Thomas Thaler, Walter Rippl, Nico Dick, Patrick Stahl, Sandra Drexler, Falk Grabert, Birgit Beck und Phillip Eckardt

